
w40 Architekten
Als kleines Büro sind wir... weitaus größeren Zwängen ausgesetzt, als dies bei etablierten Büros der Fall wäre. Genau darin aber liegt ... die enorme Chance für die Entwicklung der eigenen Identität.
Büroprofil
Dipl. Ing. Architekten
Markus Gabler
Adrian Czichos
Mirko Roncevic
Dipl. Ing. Innenarchitekten
Katharina Schmitt
Natalia Riffel
Suzanna Vuleta
Grafik Designer
Rolf Mehnert
Thomas Frieser
Ausgangspunkte
Die Erfahrungen aus dem Studium haben sich beim realen Bauen umgekehrt. Dienten das provokative Arbeiten und die dramatischen Entwurfskonzepte während des Studiums noch der Darstellung bestimmter eigener Haltungen, erzeugen die Anforderungen im Berufsleben eine Vernunftshaltung, die den Umgang mit klaren, ruhigen und ablesbaren Ausdrucksformen fordert.
Entwurfshaltung
Die Architekten versuchen grundsätzlich nicht, eine vorgefasste formale Vorstellung umzusetzen. Vielmehr erscheint es Ihnen wichtig, die Wettbewerbs- und Realisierungsentwürfe aus der jeweiligen Aufgabenstellung und Situation heraus zu entwickeln. Das vorrangige Ziel ist es deshalb nicht, eine für alle Situation Gebäude einheitliche Architektursprache (Handschrift) zu entwickeln. Jedes Gebäude, jeder Raum soll diejenige Gestalt, Ausstrahlung oder
Atmosphäre erhalten, die seinem Inhalt entspricht und den speziellen Rahmenbedingungen, unter denen er entsteht. Ein weiteres Merkmal der Arbeit ist, dass die Planung nicht bei der Konstruktion und Hülle der Gebäude aufhört, sondern der Innenausbau bis ins Detail mitbearbeitet wird.
Situation
Für ein junges Architekturbüro ist es sehr schwer, unter normalen Bedingungen einen Auftrag zu erhalten, da in 99 Prozent der Fälle Seriosität und Zuverlässigkeit mit einer meterlangen Referenzliste gleichgesetzt wird. Wenige Bauherren erkennen, das gerade junge Büros durch ein erhöhtes Engagement und unkonventionelle Sichtweisen Gebäude und Raumgestaltungen hervorbringen, die sich deutlich vom Alltagseinerlei absetzen und funktionale Anforderungen oft besser lösen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, das es wichtig ist, den Bauherrn als kreativen Partner im Prozess der Projektentwicklung zu sehen.
Aufgaben
Ein junges Büro wird irgendwann zu einem alten Büro. Dennoch sollte es versuchen, weiter jung zu denken. D.h. insbesondere ein hohes Maß an Flexibilität auf sich ändernde Rahmenbedingungen zeigen, um mittels kontinuierlicher Fortbildung auf sich ändernde Situationen zu reagieren.
Zukunft
Die konzeptionelle Entwurfsphase mit der Festlegung der wesentlichen Architekturelemente sowie das Baumanagement sind Bereiche, die in unserem "Architekturalltag" mehr Raum bekommen. Da jedes Gebäude durch verschiedene Randbedingungen in seiner Zeit entstanden ist, würde jedes von uns geschätzte Bauwerk sich in unserer Zeit zwangsläufig anders präsentieren. Weniger eine Empfehlung für die Arbeit in etablierten Büros als mehr ein Wunsch zur Zusammenarbeit von etablierten mit jungen Büros wäre ein Gedanke, der uns gefallen würde. Vor allem die menschlichen Erfahrungen sollen tiefer in den Berufsalltag eingreifen!
